18./19.4.26: Junger Mond bei Venus und Plejaden
Himmelsanblick am 19. April gegen 22 Uhr
Bild vergrößernAm 17. April um 13:52 Uhr MESZ tritt die Neumondphase sein. Damit ergibt sich am 18. April eine günstige Gelegenheit, die sehr schmale Mondsichel in der Abenddämmerung zu sehen. Einen Tag später steht die immer noch schmale Mondsichel direkt neben dem Sternhaufen der Plejaden.
Beide Himmelsanblicke haben ihren Reiz für das bloße Auge, die Beobachtung mit dem Fernglas und bieten sich als Fotomotive an. Immer mit von der Partie: der helle Abendstern Venus. Am 18. sieht man sie oberhalb des Mondes, am 19. sind Mond und Plejaden über der Venus zu finden.
Bis sich die Mondsichel am 18. in der Dämmerung bemerkbar macht, wird man bis 21 Uhr warten müssen (im Osten etwas früher, im Westen etwas später). Mit freiem Blick zum Westhorizont kann man dann verfolgen, wie der Himmel dunkler und die Mondsichel auffälliger wird – bis sie im Horizontdunst verschwindet.
Schmale Mondsichel am 18. April
Bild vergrößermFür Fotos zusammen mit der Venus bieten sich Brennweiten (bezogen auf das Kleinbildformat) von 50 bis 100 mm an. Um nur die Mondsichel aufzunehmen, kann es kaum genug Brennweite sein – ab 300 mm zeichnet sie sich sehr gut ab.
Am 19. April müssen wir bis 21:30 Uhr warten, damit neben dem Mond auch die Plejadensterne sichtbar werden. Um Mond, Plejaden und Venus mit einem netten Vordergrund zu fotografieren, sind 50 mm Brennweite optimal. Der Mond zusammen mit den Plejaden verträgt ab 200 bis 500 mm Brennweite – dann führt man wegen der längeren Belichtungszeit die Kamera besser auf einer Montierung nach.
Mond bei den Plejaden am 19. April
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